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13.07.2022  


Das Fränkische Seengebiet - ein Natur- und Radfahrer-Paradies

Fränkisches Seengebiet

Im Café Lebenslust in Gunzenhausen starteten siebzehn Radler des ADFC Bad Nauheim/Friedberg eine Vier–Tages-Radtour im Fränkischen Seengebiet. Sie fand vom 15.-19.06.2022 statt. Die Leitung hatte Therese Dahlke.

Zum Bild: „Schattenpause“ auf dem Marktplatz der Sauerkraut–Stadt Merkendorf (Mittelfranken) Foto: Horst Müller


Aus sieben künstlich angelegten Stauseen in Mittelfranken, mit einer Wasserfläche von insgesamt 20 Quadratkilometern ist seit der Fertigstellung 1993 ein Naturparadies geworden. Das Wasser der Flüsse Altmühl, Donau, Wörnitz und der Fränkischen Rezat kann hier die europäische Hauptwasserscheide zwischen Main und Donau überbrücken. Für die kargen, relativ trockenen Böden des nördlichen Bayerns sollte ein Wasserausgleich mit dem südlichen Landesteil geschaffen werden.

Nach der flachen Route um den Altmühlsee mit seiner großen Vogelschutzinsel zur Einstimmung warteten anspruchsvolle Steigungen auf der Tour nach Spalt und Georgensgemünd auf uns. In der Bierstadt Spalt waren auch die Hopfenfelder für unsere Hobbyfotografen interessant. Erstaunt zeigte sich der ein oder andere Teilnehmer, daß es in Mittelfranken einen Limesradweg gibt. Die Römer haben hier ihre Grenze zwischen Main und Donau gesichert. Der Weg führte uns nicht nur zu Limesresten, sondern vor allem zum schönen Schlosspark Dennenlohe und der Landesgartenschau–Stadt Wassertrüdingen an die Wörnitz.

Ausdauerradler kamen auf der Fahrt nach Ansbach auf ihre Kosten: Der „hügelige“ Hinweg über Wolframs Eschenbach, die Heimatstadt des Parzivaldichters, und die Festung Lichtenau nach Ansbach. Die barocke Markgrafenstadt feierte gerade ihr Stadtfest. In der Innenstadt war Durchkommen für Radfahrer fast unmöglich. Die Rückfahrt bei hochsommerlicher Hitze führte über das Dambachtal an die Altmühl bei Herrieden. Nach fast 100 Kilometern und vielen Schattenpausen erreichten wir am Spätnachmittag unser Standquartier in Gunzenhausen.

Am Abreisetag besuchten wir das Deutsche Pinselmuseum in Bechhofen. Der Museumsführer informierte uns, daß auch heute noch z.B. 80% aller Kosmetikpinsel auf dem Weltmarkt in den sechs Werken in Bechhofen gefertigt werden. Die Vielfalt der Pinsel und Bürsten hat uns sehr überrascht. Die Entwicklung der Zahnbürste wird dort ebenso wie die Fertigung der verschiedenartigen Malpinsel gezeigt.

Viel Spaß haben allen Teilnehmern die 300 Kilometer mit dem Fahrrad durch Kultur und Natur Mittelfrankens gemacht.




Bildergalerie

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