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Nahverkehr und Erholung

Was tut sich für die Radfahrer? Der ADFC,  der satzungsgemäß "im Gebrauch von Fahrrädern im täglichen Nahverkehr und zu Erholungszwecken" berät, ist in unterschiedlichen Formen auch mit der Radwegplanung befasst. 

Radfahren in Bad Nauheim

Anlässlich der Pressekonferenz zum Start der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" am 1. Juni 2011 sagte  ADFC-Vorsitzender Gert Hullen:

Hier in Bad Nauheim haben wir neue gute und schöne Radwege: längs der Usa, von Steinfurth nach Wisselsheim, an der Friedberger Straße. Der Umgang mit Radfahrern in der Fußgängerzone – da sollen sie natürlich absteigen - und in der Parkstraße sowie im Bereich der Kliniken ist erträglich. Aber es gibt noch viel zu tun. Ich möchte drei Bereiche ansprechen.
Erstens die Radwege – wir denken hier aus der Sicht der Radfahrer, die zum Einkaufen fahren oder zur Schule oder etwa zu den Schwimmbädern:
-    Die Bahnunterführungen Benekestraße und Eleonorenring sind für Radfahrer schwierig, wenn nicht gefährlich
-    Vernünftige Radwege fehlen an Frankfurter Straße und Schwalheimer Straße
-    Der Zustand des Eleonorenrings ist unter aller Sau, für Autofahrer wie für Radfahrer.
Zweitens die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder:
-    An der neuen Trinkkuranlage fehlen Fahrradständer
-    Auf dem Bahnhof gibt es zwar neue Ständer, diese aber sind falsch konstruiert und dazu geeignet, die Fahrradfelgen zu verbiegen
-    Die Stadt sollte mit dem Träger der Lioba-Schule eine Lösung für die Räder der Schüler suchen.
Drittens nenne ich einen Punkt, der nicht vergessen werden sollte:
-    Für eine Stadt der Größe Bad Nauheims haben wir bemerkenswert wenige Reparaturwerkstätten für Räder, nämlich gar keine. Findet sich denn kein Geschäftsmann oder Handwerker, der da etwas tun kann?  
(siehe auch WZ v. 3.6.2011)

Radweg Rockenberg - Griedel

Die Planung für den Radweg von Rockenberg nach Griedel wurde offen gelegt (WZ v. 19.2.2011).
 

Radwegplanungen

Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) plant Radwege
  • von Ober-Rosbach nach Friedberg (4,165 km) und
  • von Ober-Wöllstadt nach Nieder-Rosbach.

Ausbau des Nidda-Radwegs

Der Nidda-Radweg wird in Nieder-Florstadt entlang der Hochzeitswiesen auf einer Länge von 1,2 km ausgebaut, in drei Metern Breite, mit einer Ampel an der B275.
In Staden wird ein Radweg parallel zur L3188 gebaut werden (WZ v. 29.10.2011).

Die Brücke zwischen Karben und Wöllstadt wird ersetzt. 
(WZ v. 30.10.10)

 

Limes-Radweg nördlich von Butzbach

Limes-Radweg Butzbach-Hungen
Der Limes-Radweg in der nördlichen Wetterau und im südlichen Kreis Gießen soll ausgebaut werden, zweieinhalb Meter breit und flacher als die bisherige Route. Zwei detailliertere Karten sind hier (Wetteraukreis, Landkreis Gießen) als pdf-Dateien abrufbar.
 
Die Tiefbauarbeiten für neue Wege von Inheiden nach Steinheim, von Bettenhausen nach Langsdorf und im Feldheimer Wald wurden ausgeschrieben (WZ v. 22.9.2010)
Der neue Aussichtsturm Auf dem "Kratzert" zwischen Muschenheim, Bettenhausen und Birklar wird ein Aussichtsturm gebaut, einem römischem Wachtturm nachempfunden. (Foto: pm/ Leidner)

Längs des Limes von Altenstadt bis Widdersheim

Die Arbeiten für den Limesradweg in der östlichen Wetterau werden im Jahr 2012 beginnen, und zwar in den Gemarkungen von Altenstadt, Echzell und Unter-Widdersheim. Sie sind Teil des rund 25 km langen Radwanderwegs zwischen Altenstadt, Echzell, Forstadt, Nidda und Reichelsheim. Federführend ist die Gemeinde Altenstadt.
Die Wetterauer Kreisverwaltung hat Investitionen von rund zwei Millionen Euro kalkuliert. (FAZ v. 30.9.2011).

Usa-Radweg

Der ADFC setzt sich für die Gestaltung des Usa-Radwegs als Fern-Radweg ein. Damit werden das Weiltal und die Nidda verbunden. Dieses Jahr soll die Verbindung zwischen Neu-Anspach und dem Weiltal ausgebaut werden (WZ v. 22.4.2010)

Von und nach Büdingen

Damit die Altstadt Büdingens für Radtouristen besser erreichbar ist, wurde ein Weg zum Vulkan-Radweg gebaut. Er verläuft von Büdingen über Büches und Düdelsheim nach Hainchen und von dort auf dem Radweg entlang der L3191 bis zum Vulkanradweg in Lindheim. Von Höchst führt der Radweg als "BahnRadweg Hessen" weiter bis zum Mainuferradweg bei Hanau. Die Kosten teilen sich Stadt und Kreis, auch das Land steuert Gelder bei (WZ v. 11.8.2011)

"Meldeplattform Radverkehr"

Auf der "Meldeplattform Radverkehr", erreichbar übers Internet (http://www.meldeplattform-radverkehr.de/), können den zuständigen Gemeinden Radweg-Mängel gemeldet werden. 

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