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Usatal-Radweg

Usatal-RadwegIn Friedberg wird der Usatal-Radweg ausgebaut, drei Kilometer lang, drei Meter breit, mit einer Schottertragschicht, und Asphaltdecke. Der erste Bauabschnitt begann 2015 am Burgfeldsportplatz, direkt am Kühlen Grund, weiter zur Gießener Straße , unter den 24 Hallen durch, vorbei an der Jimbala-Farm zur Dorheimer Straße in Fauerbach.

WZ v. 30.1.2015

Im zweiten Bauabschnitt werden vorhandene Wege bis zur Kläranlage ausgebaut. Im dritten Bauabschnitt dann geht es bis zur Wetter in Bruchenbrücken, mit einer neuen Brücke über die Wetter. Entlang der B275 nach Ossenheim verläuft bereits ein Radweg. Die künftige Trasse soll in Höhe der Wetter die Bundesstraße überqueren, an der Kita "Bunte 11" vorbeiführen, den "Lupinenberg" (wie der Hügel südwestlich von Ossenheim früher genannt wurde) passieren und an der Bahnbrücke die Wetter überqueren. Dazu will die Stadt Friedberg Land ankaufen und Naturschutzgutachten erstellen lassen (WZ v. 7.6.2016, WZ v. 30.1.2015)

Der Usatal-Radweg kann, sollte er mal ausgebaut sein, das Weiltal mit der Nidda verbinden und damit eine sehr sinnvolle Verbindung von Fernradwegen sein. Vorbildlich ist das Stück zwischen Usingen und Ober-Mörlen. Seit 2014 gibt es Schilder zum "Usatal-Radweg" auch in Friedberg (unser Bild).

Pendlerradweg durch die Wetterau
 
Eine Art Schnellradweg durch die Wetterau will der Kreis zusammen mit den Kommunen schaffen. Konzipiert ist diese Verbindung vor allem für Pendler. Geplant ist also eine Strecke, die auf eine möglichst kurze Route ausgerichtet ist, von Butzbach über Bad Nauheim, Friedberg und Wöllstadt, dann über den Nidda-Radweg nach Bad Vilbel und zur Grenze nach Frankfurt.
Mehr in der FAZ v. 11.2.2016!


Fahrradstraße vor Augustinerschule?

In Friedberg wurde parlamentarisch beantragt, die Leonhardstraße und den Goetheplatz in Friedberg zur Fahrradstraße zu machen.

Der ADFC, um Stellungnahme gebeten, sieht eine Umwidmung von Leonhardstraße und Goetheplatz zur Fahrradstraße als Maßnahme zur Schulwegsicherung und zur Bündelung des Radverkehrs. Hier geht es um die Sicherung des Weges hinein in die Augustinerschule und wieder heraus. Gegenwärtig ist dies zu Stoßzeiten ein chaotisch zu nennendes Durcheinander von Fußgängern, dem Bus, „Mama-Taxis“, Parkplatzsuchverkehr und den Radfahrern, die halt fahren, wo für sie noch Platz ist.  Und auch zur Adolf-Reichwein-Schule sowie zur THM hin wäre diese Fahrradstraße attraktiv.

Die Einrichtung dieser Fahrradstraße müsste eingebunden sein in ein Konzept zur Bündelung des Radverkehrs in Friedberg. Sichere Schulwege gehören dazu und vor allem – nach der Entlastung vom Durchgangsverkehr – die Anerkennung der Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer auf der Kaiserstraße, aus unserer Sicht am einfachsten beginnend mit beidseitigen Schutzstreifen. Die Erfahrungen andernorts, beispielsweise in Frankfurt, gehen dahin, dass solche Streifen, wenn sie ausreichend sichtbar und frei sind, von Radfahrern in zunehmender Zahl angenommen werden, ohne dass ja den Autofahrern Raum genommen wird.
Zur beantragten Öffnung des Edelpfades zwischen Saarstraße und Mainzer Toranlage für Radfahrer in beide Richtungen: Wenn man sich dieses kleine Straßenstück ansieht, muss man sich fragen, warum das nicht längst gemacht worden ist.

Radverkehrskonzept für Bad Nauheim

Die Planungen für Radstreifen an der Frankfurter Straße und an der Homburger Straße sowie für eine Fahrradfurt an der Kreuzung bei der Jet-Tankstelle wurden dem ADFC im August 2017 im Rathaus vorgestellt. Mit dieser Planung wird das vor Jahren beschlossene  Radverkehrskonzept für Bad Nauheim (flächendeckend Tempo 30) weiter umgesetzt.
Hier ist der Link zum Konzept des ADFC und hier der Link zum örtlichen BUND, der seine Vorstellungen bereits im Juli 2013 im Rathaus vorgestellt hat.

 

Nahverkehr und Erholung

Was tut sich für die Radfahrer? DerADFC, der satzungsgemäß "im Gebrauch von Fahrrädern im täglichenNahverkehr und zu Erholungszwecken" berät, ist in unterschiedlichen Formen auch mit der Radwegplanung befasst. 

Radverkehrsplan für die Wetterau in Arbeit

Bei der Fortschreibung des Radverkehrsplans für den Wetteraukreis sollen Routen wie die durch den Regionalpark oder Industrie- und Themenrouten genauso Berücksichtigung finden wie Verbindungen von Ort zu Ort. Neu hinzu kommt die E-Mobilität; das sind Fahrräder mit Elektroantrieb. (s. Kreistagsbeschluss von März 2015).
Entwürfe des mit dem Radverkehrsplan beauftragten Büros COOPERATIVE Infrastruktur und Umwelt, Reinheim, liegen der Verwaltung inzwischen vor.
Mitte 2017 wurde eine aktualisierte Karte der Radwege in der Wetterau vorgelegt, zu der der AFC Bad Nauheim/Friedberg eine Stellungnahme abgab (2017/RadkarteWetterau2.pdf).

Vom Niddatal zum Niddertal

Zwischen Oberau und Staden entsteht auf einer Länge von 8,3 Kilometern eine weitere Ausbaustrecke des Limes-Radweges (WZ v. 8.12.2016).

Längs des Limes von Altenstadt bis Widdersheim

Zwischen Altenstadt-Oberau und Florstadt- Leidhecken werden sechs bislang unbefestigte, geschotterte, schadhafte oder fehlende Teilstücke des Limesradwegs ausgebaut und drei Meter breit asphaltiert. Zudem entstehen drei Rastplätze mit Tischen, Bänken und Fahrradständern. Einer wird am Ortseingang von Altenstadt nahe der Kreuzung mit dem Vulkanradweg eingerichtet. (WZ v. 2.7.2016)
 
Die Arbeiten für den Limesradweg in der östlichen Wetterau begannen im Jahr 2012, und zwar in den Gemarkungen von Altenstadt, Echzell und Unter-Widdersheim.
 
Limes-Radweg zwischen Münster und Fauerbach
Ein Teilstück des Limes-Radwegs zwischen Münster und Fauerbach wurde fertig. Er folgt hier dem Fauerbach, ist 1,1 Kilometer lang, drei Meter breit und hat 240000 Euro gekostet (WZ v. 11.8.2015).

Von Hausen in Butzbachs Innenstadt
Der Limes-Radweg soll von Butzbach-Hausen in nördlicher Richtung bis zu dem an einer Landstraße stehenden Forsthaus und von dort weiter in östlicher Richtung in die Butzbacher Innenstadt führen. Im Dezember 2014 sollen die Bauarbeiten beginnen (FAZ v. 13.11.2014).

Zwischen Arnsburg und Dorf-Güll

Zwischen Arnsburg und Dorf-Güll entsteht ein weiteres Stück des Limes-Radweg, frostsicher ausgekoffert und drei Meter breit. "Im Endausbauzustand wird eine Asphaltdecke den Rollwidertand der Fahrradreifen minimieren." (WZ v. 10.4.2013)

Limes-Radweg nördlich von Butzbach

Limes-Radweg Butzbach-Hungen
Der Limes-Radweg in der nördlichen Wetterau und im südlichen Kreis Gießen soll ausgebaut werden, zweieinhalb Meter breit und flacher als die bisherige Route. Zwei detailliertere Karten sind hier (Wetteraukreis, Landkreis Gießen) als pdf-Dateien abrufbar.
 
Von Dezember 2012 bis Spätsommer 2013 ist folgendes vorgesehen: Ausgebaut werden die Strecken von Hungen nach Inheiden (1,7 Kilometer) und von Dorf Güll zum Kloster Arnsburg (2,8 km). Dabei wird auch eine Radwegbrücke über die Horloff gebaut und die  "Rialtobrücke" in Hungen durch eine neue ersetzt. Die Hauptroute wird zweieinhalb bis drei Meter breit asphaltiert. Drei Querverbindungen sind geplant, parallel zur Landstraße zwischen Rockenberg und Griedel, die zweite von Muschenheim nach Birklar und die dritte von Langgöns über Gambach zur Burg Münzenburg (WZ v. 14.9.2012).

Längs des Limes von Altenstadt bis Widdersheim

Die Arbeiten für den Limesradweg in der östlichen Wetterau begannen im Jahr 2012, und zwar in den Gemarkungen von Altenstadt, Echzell und Unter-Widdersheim. Sie sind Teil des rund 25 km langen Radwanderwegs zwischen Altenstadt, Echzell, Forstadt, Nidda und Reichelsheim. Federführend ist die Gemeinde Altenstadt.
Die Wetterauer Kreisverwaltung hat Investitionen von rund zwei Millionen Euro kalkuliert. (FAZ v. 30.9.2011).

"Meldeplattform Radverkehr"

Auf der "Meldeplattform Radverkehr", erreichbar übers Internet (http://www.meldeplattform-radverkehr.de/), können den zuständigen Gemeinden Radweg-Mängel gemeldet werden. 


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